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Mittwoch, 4. Januar 2012

Jahreswechsel - das Beste zum Schluss





Den Jahreswechsel haben wir gut überstanden, was hauptsächlich daran lag, dass es in Strömen regnete und unsere liebe Nachbarschaft wohl nicht die gleiche Ausdauer hatte wie in den vergangenen Jahren. Erst kurz vor Mitternacht ging die Böllerei los und eine halbe Stunde später war der Spuk dann schon vorbei. Früher hat mein Rudel ja auch das alte Jahr mit seinen bösen Geistern auf diese lautstarke Art vertrieben und das neue Jahr begrüßt, aber seit ein paar Jahren sitzen sie nun lieber bei mir und halten meine Pfote. Ich habe nach einem zu nahem und lautem Kontakt mit einer dieser zischenden und qualmenden Dinger nun eine fürchterliche Angst vor diesem Radau. Davon konnten mich auch die leckeren Rindfleischstückchen, die mir meine Frauchen während der Knallerei vor die Nase hielt, nicht ablenken. Obwohl ich ja im allgemeinen als sehr verfressen bekannt bin, habe ich mir alle Stückchen von Artus wegfressen lassen. Der hat jetzt gelernt: Knallerei ist toll, da gibt es leckere Fleischstückchen und die Alte frisst mir nichts weg. Wann gibt es noch mal diese Gelegenheit?

Ist schon eigenartig, was die Menschen so anstellen, damit der Jahreswechsel nicht so unbeachtet vorüber geht. Da gucken die immer so eine langweilige Sendung mit zwei alten Leuten und lachen sich jedes Jahr wieder schlapp darüber wenn der alte Mann über den Kopf des Eisbärenfells stolpert. Und das in Zeiten von mindestens 100 Fernsehprogrammen, Internet-TV und einer Masse an anderen Medien, die für mich als Hund so was von uninteressant sind. Da lobe ich mir meine tägliche Runde durch den Wald und lese lieber meine Tageszeitung.






Wo wir gerade beim Thema Zeitung sind:


Mein Frauchen stößt doch immer wieder auf interessante Neuigkeiten. Nicht nur im Internet, auch so richtig auf Papier. 


Und da konnte man doch in der neuesten Ausgabe der Vereinsszeitung des größten Hovawartvereins Deutschlands lesen, wer schmachtend um Aufnahme als neues Mitglied in diesen bittet.


Die gleiche Dame, die bereits vor zwei Jahren mit viel Getöse den Zuchtverein ihrer Hovawarte verlassen wollte, um in einem neugegründeten Verein Mitglied zu werden. Dort ist sie aber dann mit ihren Käsefüssen in so viele Fettnäpfchen getreten, dass sie, scheinheilig Loyalität heuchelnd, doch lieber den Wurf ihrer Hündin im altbekannten Verein machte. So loyal, dass sie auch viele neue Mitglieder für diesen gewinnen konnte. Wäre da nicht die Sache mit den Fettnäpfchen. 


Manche Menschen wechseln eben den Verein, wie andere den Zahnarzt. 



Kommentare:

Emma hat gesagt…

Hallo Andra,
wir wünschen euch ein gesundes, frohes Jahr mit vielen tollen Erlebnissen. Ich, die Emma, habe auch Angst vor der Knallerei gehabt. Lotte hat der ganze Lärm gar nicht gestört.
Liebe wauzis von Emma und Lotte

Aiko macht sich Gedanken hat gesagt…

Hallo liebes Schwesterherz,
wie - was - hab´ich da erschnüffelt. Oh......ist es nicht herrlich....?
Da hat doch jemand tatsächlich den Verein gewechselt - ganz alleine - ohne Begleitung...poooooooooh!
Ob die auch Krümmel zwischen den Zähnen nicht ertragen konnte? Vielleicht hatte sie auch Schluckauf....da lag bestimmt was schwer im Magen. Jetzt heißt es aber mal richtig zubeißen....oder....Frauchen könnte ja meinen Knochen mal mit ihr teilen ;-) so bei einer Tasse heißem Hustentee....uff...mir bleibt da glatt auch was im Halse stecken.
Wuff und LG
Aiko