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Mittwoch, 4. Februar 2015

Winterfreuden



 

Heute ist mein Frauchen mit der Kamera durch unseren verschneiten Garten spaziert. Auch wenn der Garten im Frühjahr oder Sommer viel schöner, weil bunter und duftender ist, hat er auch im Winter seinen Reiz.



Besonders, wenn schon seit einigen Tagen immer wieder Schnee fällt, der auch noch liegen bleibt.
Die beiden Elfen schauen auch etwas verfroren.

Der Spatz hat sich dick aufgeplustert, und wartet zusammen mit diesem unbekannten Vogel auf einen freien Platz am Futterhaus.

Das Meischen teilt mit dem 

Eichelhäher und 



der Zierapfel ist wohl vom letzten Herbst übrig geblieben.



 Mittlerweile stapfen wir morgens durch eine 15 cm dicke Schneedecke und die Spaziergänge sind schon recht beschwerlich, da außer uns wohl keiner im tiefen Wald unterwegs ist. Jedenfalls hat noch keiner eine Loipe gespurt und so finden wir neben den Abdrücken von Rehen, dem Fuchs und sonstigen Waldbewohnern immer nur unsere Fußspuren im Schnee. Auch schön, aber eben beschwerlich.
Der Rosengarten liegt unter einen dicken Schneedecke.




Ach ja, im Moment ist unser Leben eh etwas beschwerlich. Ich bin mal wieder läufig und Artus dreht am Rad. "The same procedure as every year, Artus". Im Sommer gestaltet sich die Situation entspannter. Mal ist Artus im Garten und ich im Haus, dann wieder anders herum. Nun haben wir aber seit Tagen Temperaturen um den Gefrierpunkt und auch wenn Hovawarte am allerliebsten Draußen sind, ist es doch für einen stundenlangen Aufenthalt im Schnee zu kalt.



 Also wird häufiger gewechselt. Zum Glück haben wir ja noch den Wintergarten vor der Haustür und eine überdachte Terrasse. Aber auch da werden die Tage lang. Und die Nächte erst! Frauchen schläft mit Artus schon seit einigen Tagen im Gästezimmer im Keller. Dort gehe ich nie hin und so riecht es nicht nach mir. Trotzdem gibt Artus auch dort keine Ruhe. Überhaupt leidet der Kleine sehr unter meiner Unpässlichkeit. Er frisst seit Tagen nicht mehr richtig und das, was er zu sich nimmt, bleibt nicht lange im Magen. Er jault und jammert und wenn die Not zu groß wird, dann jault er sogar wie ein Wolf. Das hält mein Frauchen davon ab, ihn vor die Haustür zu setzen. Die Nachbarn könnten sonst womöglich den Tierschutzverein einschalten! Also, es ist wirklich nicht leicht. Das sind dann die Tage, an denen mein Frauchen ganz fürchterliche Gedanken hegt! Aber genauso unerträglich wie die Situation ist, so abrupt ist sie auch wieder überstanden. Meistens dauert es 3-4 Tage, dann ist der Spuk wieder vorbei. Mir macht es ja weniger aus, aber Artus leidet wirklich sehr. Und wenn es dann vorbei ist, verfliegen auch die Gedanken meines Frauchen wieder bis zum nächsten Mal!



       

Kommentare:

Emma hat gesagt…

Liebe Andra,
euer Wintergarten ... äh wir meinen euer winterliche Garten sieht fantastisch aus. Die beiden Elfen sehen niedlich aus mit ihrem weißen Mützchen. Im Wald ist es bestimmt auch interessant. Endlich sieht euer Frauchen mal an den Spuren, was ihr immer so riecht. Leider liegt bei uns überhaupt kein Schnee. Geniesst die weiße Pracht. Liebe Andra, hoffentlich ist deine Läufigkeit bald vorüber.
Liebe Grüße von Emma, Lotte und Frauchen

Bon-Jovi von Canis Minor hat gesagt…

Euer Garten gefällt mir sehr gut! Der Schnee zauber immer etwas tolles!

Schlabbergrüße Bonjo