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Freitag, 24. Juni 2011

Besuch von Papa Baxter


Das wurde aber auch Zeit, dass Papa Baxter mal nach dem Rechten sieht! Mein kleiner Artus tanzt mir ganz schön auf der Nase herum und auch vor seinem großen Onkel Aiko hatte er ja nicht gerade den nötigen Respekt. Also haben sich meine Chefs überlegt, dass es keinen besseren geben könnte, der meinem Kleinen so ein bisschen die Hovibeine langzieht, als sein Vater. Warum soll ich mich denn alleine mit der Erziehung herumschlagen? Immerhin hatte Baxter ja vor ungefähr 1,5 Jahren ganz nett seinen Spaß und muss nun auch einmal etwas dafür tun.



Und da sich unsere Leute schon lange nicht mehr gesehen hatten, und dieser Feiertag noch nicht verplant war, und das Wetter gar nicht so schlecht wie angekündigt wurde, hat Baxter´s Frauchen einen leckeren Kartoffelsalat eingepackt,  Baxter´s Herrchen hat den Touran gestartet und alle haben einen Ausflug ins Oberbergische gemacht.

Damit sich Artus nicht wieder besonders stark fühlt, wenn er mich dabei hat, musste ich zunächst zu Hause bleiben. So hatten die beiden Rüden die Gelegenheit sich alleine, auf freiem Feld kennenzulernen. Artus hat sich zunächst ganz vorsichtig genähert


und wurde von Baxter erstmal genau beschnüffelt.

Der Anfang war also schon mal sehr gut. Als der Kleine etwas frecher wurde, hat ihn sein Vater ein paar Mal angeblafft und mit einem gekonnten Hüftschwung zurechtgeknufft. Danach hatte Artus seine Lektion gelernt und hielt sich lieber in der Nähe unseres Frauchens auf und in gehörigem Abstand zu Baxter, der diesen "Sicherheitsabstand" ab und an kontrollierte, und so war ein schöner Spaziergang mit beiden Rüden tatsächlich möglich.


War bestimmt gut, dass ich nicht dabei war, denn für wen hätte ich mich entscheiden sollen? Auch wenn Baxter mit seinen fast acht Jahren schon leicht angegraut ist, hat er den gleichen Charme wie unser Sohn Artus. Und dass er Erfahrung mit der Erziehung von solchen Jungspunten hat, dass hat er meinem Frauchen bewiesen, die sehr glücklich über diese Erfahrung war. Nur mit dem Schwimmunterricht, dass hat dann doch nicht geklappt. Obwohl Baxter wie ein Weltmeister geschwommen ist und Artus sogar versucht hat, ins Wasser zu schubbsen, bleibt es dabei: Artus geht nicht in den Fischteich!






Nachdem sie Artus wieder nach Hause gebracht haben, konnten Baxter und ich uns ausgiebig miteinander beschäftigen.





Natürlich habe ich ihn sofort wiedererkannt und auch er war von meinem Duft genauso begeistert wie vor zwei Jahren, als wir das erste Mal gemeinsam über unsere Wiesen gelaufen sind. Die Bilder laufen noch in der Diaschau "Erstes Treffen mit Baxter" und die Bilder von heute erinnern sehr an unser erstes Treffen.







Was sind wir doch für ein tolles Paar. Und ohne den kleinen Störenfried haben wir einen schönen Nachmittag im Garten verbracht, während unsere Leute sich das leckere Grillfleisch schmecken ließen. Artus hatte Stubenarrest bei Juniorchefin. Es war für ihn eine gute Erfahrung mit seinem Vater und er war anschließend total müde.

Für mich gab es viele Streicheleinheiten von Baxter´s Frauchen


und Baxter war nach einer Landung im neuen Gartenteich, der tiefer als erwartet ist,



 und den anstrengenden Erziehungsversuchen entgültig müde und  sichtlich erleichtert, als es am Abend zurück ins Ruhrgebiet ging.

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!


Artus und ich waren nach diesem so anstrengenden Nachmittag für den Rest des Abends völlig erschlagen



und wollten, natürlich erst nach unserem Abendfresschen, nur noch unsere Ruhe haben. Ich denke, Baxter ging es ähnlich.

Kommentare:

Emma hat gesagt…

Hallo Andra,
die Freude können wir uns gut vorstellen. Deinen Baxter wieder zu sehen war bestimmt etwas ganz besonderes für dich. Hoffentlich benimmt sich jetzt dein "Kleiner" besser. Er hat bestimmt seine Lektion gelernt. Wir finden es schön wenn es solche "Familienverbindungen" gibt.
Liebe wauzis von Emma und Lotte

der Baxter hat gesagt…

Liebe Andra,
und ob es mir nicht anders ging.
Schlafen konnte ich allerdings erst auf der Autobahn. Ganz schön kurvig die Gegend bei euch. Heute plagt mich allerdings ein kleines Zipperlein. Aus den Teichen raus zu kommen war wohl doch etwas zu viel für meine sonst so starken Brustmuskeln. Aber der Tag war wirklich schön und entspannt und vielleicht für unser "Kind" auch ein wenig lehrreich.
Man muss schließlich leider auch mit anderen Jungs klarkommen; auch wenn`s ohne die schöner wäre auf der Welt. Ich seh`s geradezu vor mir: Du und ich alleine (und die vielen anderen Hündinen).....
Na ja, träumen kann man ja.
Bis bald Dein
Baxter

2 B's World hat gesagt…

Huhu Andra,
das liest sich doch sehr gut.
Auch wenn Baxter alle Pfoten voll mit der Jugend zu tun hatte. Für Artus war das bestimmt eine wichtige Erfahrung. Und Baxter hatte die Situation doch voll im Griff.
Wie schön, daß Du deinen Baxter dann noch ganz für Dich hattest. Das muß doch ein traumhafter Tag gewesen sein. Für die Vier- und für die Zweibeiner.

Liebe Grüße von Birgit mit Barny

Aiko macht sich Gedanken hat gesagt…

Hi Schwesterherz, klug wie du nun mal bist - hast du dir den Vater deiner Kinder ins Haus gelockt, damit der Kleine mal Manieren lernt....werde seine rüpelhafte Begrüßung erst mal wieder vergessen - und vielleicht wagen wir ja einen Zweitversuch - jetzt wo der Bursche mal väterliche Töne vernommen hat. Denn mit dir durch den Wald laufen....ohooooooooo - das war schon eine tolle Sache.
Grüße mir das Gesamtrudel - incl. dem Jungspunt Baxter - wir sind wieder im Ländle und lassen alle Fünfe grade hängen.
Wuff und LG
Aiko